GermanBowl XXXI – in der Commerzbank Arena Frankfurt
Rückblick 2008
Vor über 16.000 Zuschauern verteidigen die Braunschweig Lions mit 20:14 (7:0,0:7,7:0,6:7) gegen die Kiel Baltic Hurricanes ihren Titel.
In
der Frankfurter Commerzbank-Arena entwickelte sich zwischen zwei
starken Teams eine spannende Partie. Während der Saison trafen beide
Teams bereits zweimal aufeinander, wobei jeder einmal gewinnen konnte.
Zu Beginn des Spieles dominierten beide Defense Reihen, wodurch es
lange dauerte, bis die ersten First Downs erzielt wurden. Beide
Mannschaften taten sich lange Zeit schwer, bevor die ersten Punkte
durch ein Big Play auf Braunschweiger Seite erfolgten. Running Back J.
Johnson löste sich aus dem Tackleversuch der Kieler und lief 55 Yards
zum ersten Touchdown. Dem Laufspiel blieb Braunschweig das ganze Spiel
über treu - durch die Luft erzielten die Lions am Ende nur 27 Yards.
Auf der Gegenseite verließen sich die Kieler dafür auf den Luftangriff.
Dieser war im zweiten Quarter auch erfolgreich - einen Pass von
Quarterback A. Rainbow fischte Wide Receiver B. Langston akrobatisch
aus der Luft und landete damit knapp am Rande der Endzone. Mit dem
Unentschieden ging es auch in die Pause.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit zeigten die Braunschweig Lions, dass
sie auch bei ihrer 12. Finalteilnahme in Folge erfolgreich sein
wollten. Mit kraftvollem Laufspiel trieben sie ihren Gegner über das
Feld und näherten sich entschlossen Schritt für Schritt der Kieler
Endzone. Am Ende erzielte Running Back M. Andrews den erneuten
Führungstouchdown, als er sich einfach nicht tacklen lassen wollte; der
Extrapunkt passte und die Lions führten 14:7.
Doch Kiel gab nicht auf - Headcoach Kent Andersen, der bereits mit drei
anderen Teams, darunter auch Braunschweig, den German Bowl gewinnen
konnte, motivierte sein Team. Einen langen Drive mit 17 Plays über 87
Yards schloss Quarterback A. Rainbow mit einem 1 Yard Lauf erfolgreich
ab.
Kiel ging bereits volles Risiko und begann vierte Versuche
auszuspielen. Die Braunschweiger Antwort ließ nicht lange auf sich
warten. Running Back M.Andrews übernahm die Verantwortung und sorgte
immer wieder für den notwendigen Raumgewinn. Am Ende erzielte er den
Sieges-Touchdown zum 20:14.
Mit 151 Yards und zwei Touchdowns wurde er verdient mit dem Signal
Iduna MVP-Award geehrt. Da der Extrapunkt nach dem letzen Touchdown
daneben ging, blieb das Spiel weiterhin offen. Fans und Spieler mussten
noch lange zittern. Kiel biss sich jedoch immer wieder an der
Braunschweiger Defense die Zähne aus - den Schlusspunkt setzte D.
DeArmas mit seiner Interception, die für die Entscheidung sorgte.
